Dr. Joachim Galuska zu Gast bei Bundeskanzlerin Angela Merkel

Dr. Joachim Galuska zu Gast bei Bundeskanzlerin Angela Merkel

Joachim Galuska - Bundeskanzlerin Angela Merkel

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hatte Dr. Joachim Galuska, Geschäftsführer und Gründer der Heiligenfeld Kliniken in Bad Kissingen, am 27.08.2012 zu einem"Mittelstandsgespräch" ins Bundeskanzleramt nach Berlin eingeladen. Insgesamt erhielten zehn Unternehmer, die ihr Unternehmen werteorientiert und nachhaltig führen die Einladung der Bundeskanzlerin. Sie wollte damit einen Überblick über die Situation und die Bedürfnisse des Wirtschaftssektors erhalten.

Inhalt des Gesprächs

Jedem Gesprächsteilnehmer stellte die Bundeskanzlerin drei Fragen. Die erste Frage der Kanzlerin lautete, was die Unternehmen unter dem Begriff Werteorientierung verstehen und wie diese in ihrem Unternehmen gelebt wird. In der zweiten Frage ging es darum, wie die Unternehmer auf die Idee kamen ihr Unternehmen werteorientiert zu leiten und warum sie dies tun. In der Dritten und letzten Frage wollte sie wissen, welche Unterstützung die Unternehmer sich von der Politik erhoffen und wünschen. Anschließend fand eine offene Gesprächsrunde statt.

Psychosoziale Lage im Vordergrund

Joachim Galuska legte in der offenen Gesprächsrunde das Augenmerk nicht auf strukturelle Themen, sondern auf die psychosoziale Lage in Deutschland. Drei Themen beschäftigten ihn besonders. Zum einen die Thematik, dass werteorientierte Unternehmen nur dann Chancen im Wettbewerb haben, wenn die Werteorientierung auch bei der Bevölkerung anerkannt und zum Kaufkriterium wird. Das Bewusstsein für die Art der Herstellung und die Bedingungen, unter denen die Mitarbeiter ihre Arbeit verrichten, sollte eine größere Rolle bei der Kaufentscheidung spielen, nicht alleine der Preis. Hier warb Galuska für eine verstärkte Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung.

Weiter sprach er die schlechte psychosoziale Lage an. Der Hauptgrund hierfür sei die Reduktion der persönlichen sozialen Bindungen, die aber durch stärkere Vernetzung und durch Knüpfen von Freundschaften verbessert werden könne, so Galuska.

Als letzter Punkt kam die Bedeutung der Burn-out-Krise zur Sprache. Diese könne durch die Stärkung der Resilienz und Widerstandskraft von Mitarbeitern und Führungskräften gelöst werden, was im weltweiten Vergleich zu einem Wettbewerbsvorteil führen könne, erklärte Joachim Galuska. In der Fähigkeit sich selbst zu führen sollten nicht nur Erwachsene, sondern auch Auszubildende und Kinder frühzeitig geschult werden.

In der heutigen Zeit sollte der Unternehmenskultur und den weichen Faktoren der Führung mehr Beachtung geschenkt werden anstatt eine finanzorientierte Arbeitsweise vorzuziehen.

In unserem Blog finden Sie ein ausführliches Interview mit Dr. Joachim Galuska über die Inhalte seines Gesprächs mit der Bundeskanzlerin. Zum HeiligenfeldBlog und zum Interview.

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